Beispiel für Dämmmaßnahmen an einem Wohnhaus

Häuser dämmen

Individuell geplante Dämmmaßnahmen für Wohnhäuser – abgestimmt auf das Gebäude, die baulichen Voraussetzungen und den konkreten Bedarf.

  • Kellerdecke: Prüfung und gegebenenfalls unterseitige Dämmung zur Verbesserung des Wärmeschutzes zwischen Keller und Erdgeschoss.
  • Dachboden: Dämmung der obersten Geschossdecke oder geeigneter Dachbodenbereiche, auf Wunsch mit einer objektbezogen geplanten begehbaren Ausführung.
  • Wärmebrücken: Anschlussbereiche, Nischen, Laibungen und Übergänge prüfen und mögliche Wärmebrücken soweit technisch sinnvoll reduzieren.

Arbeiten, für die besondere fachliche, handwerksrechtliche oder behördliche Voraussetzungen gelten, werden ausschließlich durch entsprechend qualifizierte und berechtigte Personen oder Fachbetriebe ausgeführt.

Planung und Umsetzung bei Wohnhäusern

Je nach Gebäude können unter anderem die Kellerdecke, die oberste Geschossdecke, der Dachboden und auffällige Anschlussbereiche betrachtet werden. Welche Maßnahme geeignet ist, wird objektbezogen geprüft.

Kellerdecke

Eine unterseitige Kellerdeckendämmung kann den Wärmeschutz zwischen einem unbeheizten Keller und dem darüberliegenden Wohnbereich verbessern. Material, Befestigung und Dämmstärke werden anhand der vorhandenen Decke und der Nutzung des Kellers festgelegt.

  • Verfügbare Raum- und Durchgangshöhe berücksichtigen
  • Untergrund, Leitungen und vorhandene Installationen prüfen
  • Brand- und Nutzungsvorgaben des jeweiligen Bereichs beachten
  • Anschlussbereiche objektbezogen planen

Dachboden und oberste Geschossdecke

Abhängig von Dachaufbau und Nutzung kann die oberste Geschossdecke oder ein geeigneter Dachbodenbereich gedämmt werden. Soll der Dachboden weiterhin genutzt werden, muss eine mögliche begehbare Ausführung gesondert geplant werden.

  • Aufbau und Zustand der vorhandenen Geschossdecke prüfen
  • Geplante Nutzung und erforderliche Laufwege berücksichtigen
  • Luftdichtheit und Feuchteschutz in die Planung einbeziehen
  • Zugänge und Revisionsöffnungen freihalten

Anschlussbereiche und Wärmebrücken

Auffällige Bereiche wie Fensterlaibungen, Nischen, Rollladenkästen, Deckenanschlüsse und Bauteilübergänge können zunächst sichtbar geprüft und bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.

  • Sichtprüfung zugänglicher Anschlussbereiche
  • Erkennbare Feuchte- oder Schimmelspuren dokumentieren
  • Platzverhältnisse und vorhandenen Aufbau berücksichtigen
  • Bei Bedarf eine weitergehende fachliche oder bauphysikalische Prüfung empfehlen

Prüfpunkte für die Planung

Thema Was berücksichtigt wird
Dämmmaterial und Stärke Werden anhand des Bauteils, des vorhandenen Aufbaus, der verfügbaren Fläche, der Wärmeleitfähigkeit und des gewünschten Leistungsumfangs festgelegt.
Brandschutz Materialwahl und Ausführung richten sich nach Einsatzbereich, Bauteil, Einbausituation und den jeweils anwendbaren Anforderungen.
Feuchte und Luftdichtheit Anschlussdetails, vorhandene Feuchtespuren und mögliche Auswirkungen auf den Bauteilaufbau werden bei der Planung berücksichtigt.
Untergrund Der zugängliche Untergrund wird auf sichtbaren Zustand, Tragfähigkeit, Verschmutzungen und erkennbare Schäden geprüft.
Nutzung des Bereichs Raumhöhe, Laufwege, Leitungen, Zugänge, Lagerflächen und die weitere Nutzung des Kellers oder Dachbodens werden abgestimmt.

Die genannten Materialien und Prüfpunkte sind allgemeine Beispiele und keine pauschale technische Empfehlung. Die konkrete Ausführung wird erst nach Prüfung der baulichen Voraussetzungen und des vereinbarten Leistungsumfangs festgelegt.

Von der Anfrage bis zur Ausführung

Typischer Ablauf bei Wohnhäusern

Der konkrete Ablauf richtet sich nach dem Gebäude, dem Zustand der betroffenen Bereiche und dem vereinbarten Leistungsumfang.

  1. Ersteinschätzung

    Sie übermitteln Fotos, Ort oder Postleitzahl, Baujahr und eine kurze Beschreibung des betroffenen Bereichs.

  2. Prüfung der Angaben

    Die sichtbare Ausgangssituation, zugängliche Untergründe, Anschlussbereiche und erkennbare Auffälligkeiten werden betrachtet.

  3. Weitere fachliche Prüfung

    Bei Feuchtigkeit, Schimmelspuren, unklarem Bauteilaufbau oder besonderen Anforderungen kann eine Besichtigung oder zusätzliche Prüfung notwendig sein.

  4. Individuelles Angebot

    Sie erhalten ein Angebot mit Leistungsumfang, Materialvorschlag, möglichen Nebenarbeiten und einer unverbindlichen Einschätzung des Ablaufs.

  5. Vorbereitung

    Zugang, Arbeitsbereiche, Laufwege, Materialanlieferung, Objektbesonderheiten und Termin werden gemeinsam abgestimmt.

  6. Ausführung

    Die vereinbarten Arbeiten werden nach dem vorgesehenen System und dem bestätigten Leistungsumfang ausgeführt.

  7. Gemeinsame Durchsicht

    Nach Abschluss werden die ausgeführten Arbeiten gemeinsam betrachtet. Reinigung und Nutzungshinweise richten sich nach dem jeweiligen Auftrag.

Vor dem Termin

Arbeitsbereich vorbereiten

Einige einfache Vorbereitungen erleichtern den Zugang und einen geordneten Arbeitsablauf.

  • Freiraum vor den vorgesehenen Flächen schaffen
  • Zugänge zu Keller und Dachboden freihalten
  • Sichere und beleuchtete Laufwege ermöglichen
  • Empfindliche Gegenstände vorab entfernen
  • Haustiere vom Arbeitsbereich fernhalten
  • Arbeitszeiten und Schlüsselübergabe abstimmen

Welche Vorbereitungen tatsächlich erforderlich sind, wird vor Beginn anhand des konkreten Auftrags abgestimmt.

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Die Ersteinschätzung ersetzt keine Vor-Ort-Besichtigung, technische Prüfung oder verbindliche Angebotserstellung.
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